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Wie alles begann
Die Gemeinschaft in Hof ist aus einer Erweckungsbewegung entstanden: Immer mehr Menschen fanden zum Glauben und wollten als mündige Christen darin wachsen. Mit Begeisterung trafen sich die Menschen. Sie hatten viele Fragen, doch wenig öffentlichen Raum. Es muss wohl kurz nach 1900 gewesen sein, als sich ein anfänglich kleiner Kreis in Hof zunächst Räumlichkeiten anmietete. Für die rasch wachsende Anzahl der Glaubensgeschwister erwies sich bald ein eigenes Haus als notwendig. Eine schlichte Frau spendete spontan 9 Mark und so gab man bekannt, ein Gemeinschaftshaus zu bauen. Als man im Dezember 1909 26.000 Mark zusammenhatte, stand der ehrgeizige Plan. Im Frühjahr 1910 wurde begonnen. Insgesamt fassten die Räume im Paterre dann 700 Personen.
Das Gemeinschaftshaus trug früher den Namen "Salem". Abgeleitet von "Jerusalem" sollte es eine Stätte werden, wo die Menschen unter dem Wort Gottes Frieden finden sollten. Nebenbei sollte der Name wohl auch eine Erinnerung an das "Himmlische Jerusalem" sein, auf das Christen hoffen. Maßgeblich geprägt wurde diese Zeit durch den Schwaben Karl Weckerle.
Heute besteht die Gemeinschaft aus rund 80 Mitgliedern, plus Kindern. Hinzu zu zählen sind noch weitere Personen, die immer wieder regelmäßig Veranstaltungen besuchen. Das Einzugsgebiet geht teilweise weit über die Stadtgrenzen hinaus. Im Gemeinschaftshaus trifft man sich gern - zuletzt wurde es umfassend renoviert. Insgesamt sechs Wohnungen sind darin integriert.
Aus der Chronik der Stadt Hof
"Die Gemeinschaft Hof hatte in dem Gemeinschaftspfleger Weckerle seit April 1906 einen kirchlich gesinnten, tüchtigen Führer gefunden, der bemüht war, die Gemeinschaft in den Bahnen der Landeskirche zu erhalten. Sie entwickelte sich kräftig. Am 26. Dezember 1910 konnte ein eigenes Gemeinschaftshaus in der Bachstraße eingeweiht werden. "Salem", so war sein Name, sollte der Mittelpunkt der Gemeinschaft von Oberfranken werden."
Die hauptamtlichen Prediger:
1906 Karl Weckerle
1925 Konrad Christenn
1930 Bruder Hägele
1945 Ernst Bogdahn
1947 Ernst Browarzik
1953 Bruder Heckmann
1958 Friedrich Schmidt
1969 Friedrich Loewe
1975 Artur Meneikis
1985 Herbert Hochschulz
1993 Wolfgang Pohl
1998 Helmut Thoma
2002 Walter Ittner
Die hauptamtlichen Diakonissen:
1942 - 1965 Schwester Anna Peetz
1965 - 1978 Schwester Elise Kolb
1979 - 1985 Schwester Karin Ulm
1985 - 1996 Schwester Maria Kolb
1996 - 1998 Schwester Barbara Hubert |